Große Nachfrage beim regionalen Schulgarten-Praxistag in Osnabrück
Wie lässt sich ein Schulgarten praktisch und nachhaltig in den Unterricht einbinden? Mit dieser Frage beschäftigten sich zahlreiche Lehrkräfte und weitere Schulgarten-Aktive beim regionalen Schulgarten-Praxistag am 17. September 2026 im Museum am Schölerberg und Umweltbildungszentrum Osnabrück. Eingeladen hatten die drei regionalen Schulgartennetzwerke aus dem Ammerland, Oldenburg und Osnabrück. Die Veranstaltung war ausgebucht.
In verschiedenen Workshops erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praktische Anregungen für ihre Arbeit mit Schülerinnen und Schülern. Auf dem Programm standen unter anderem Bodenuntersuchungen und die Arbeit im Bodenlabor, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulgarten, Möglichkeiten der Projektfinanzierung, das Haltbarmachen von Gartenerzeugnissen sowie die Anlage und Gestaltung eines Schulgartens. Vieles konnte direkt vor Ort ausprobiert werden.
Neben der praktischen Arbeit spielte der Austausch untereinander eine wichtige Rolle. „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz. Dass der Praxistag ausgebucht war, zeigt, wie groß das Interesse an der Schulgartenarbeit und am fachlichen Austausch ist“, sagte Ulrich Kapteina vom Umweltbildungszentrum Ammerland, das maßgeblich an Planung, Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung beteiligt war.
Auch die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fielen positiv aus. Der Fortbildungstag habe zahlreiche neue Ideen vermittelt und dazu motiviert, die Arbeit im Schulgarten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern weiterzuentwickeln.
Eine Fortsetzung ist deshalb bereits vorgesehen. „Nach dem großen Erfolg möchten wir in zwei Jahren erneut einen regionalen Schulgarten-Praxistag anbieten. Dieser soll voraussichtlich im Raum Ammerland-Oldenburg stattfinden“, kündigte Kapteina an.
Wer sich für die Schulgartenarbeit interessiert, kann sich an das Umweltbildungszentrum Ammerland wenden oder am Arbeitskreis „Schulgärten im Ammerland“ teilnehmen.