Koordinierungsstelle für Migration und Demografie
Während die Einwohnerzahl im Ammerland beständig zunimmt, entwickelt und verändert sich die Struktur der Bevölkerung. Die allgemeine Lebenserwartung steigt, der Anteil der Älteren an der Gesamteinwohnerschaft nimmt zu, ebenso steigt die Anzahl von Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte. Viele Menschen mit Migrationshintergrund bleiben dauerhaft im Ammerland, ganz unabhängig davon, ob sie ursprünglich als Flüchtlinge, Arbeitssuchende oder im Rahmen des Familiennachzugs in den Landkreis gekommen sind.
In der Koordinierungsstelle für Migration und Demografie werden vielfältige Daten rund um den demografischen Wandel im Landkreis Ammerland erhoben und ausgewertet. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen für zukunftsfähige Strukturen, Maßnahmen und Projekte im Ammerland entwickelt, laufend aktualisiert und im Seniorenplan sowie im Integrationsbericht des Landkreises veröffentlicht. Die zwei Schwerpunkte der Koordinierungsstelle für Migration und Demografie sind die Sachgebiete "Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe" und „Seniorenstützpunkt Niedersachsen im Landkreis Ammerland“. Beide werden jeweils durch das Land Niedersachsen gefördert.
Der „Seniorenstützpunkt Niedersachsen im Landkreis Ammerland“ dient als zentrale Koordinierungs- und Vernetzungsstelle für alle Fragen rund ums Älterwerden. Er koordiniert die Seniorenarbeit im Landkreis Ammerland, bündelt Informationen für Ratsuchende und vernetzt bereits vorhandene Angebote miteinander. Die „Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe“ steuert die kommunalen Integrationsaufgaben und entwickelt verbindliche Strukturen für die Teilhabe von Zugewanderten im Ammerland. Sie ist Impulsgeberin für Maßnahmen und Projekte und verankert das Thema Integration in der Öffentlichkeit.