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Alternative Antriebstechnologien im Fuhrpark

Klimaschutz beim Landkreis Ammerland nimmt Fahrt auf: zehn Tonnen CO2 weniger durch alternative Antriebe

„Jedes dritte unserer Dienstfahrzeuge hat inzwischen einen alternativen Antrieb: Bei insgesamt 25 Fahrzeugen halten wir fünf Elektrofahrzeuge sowie drei Fahrzeuge mit Erdgasantrieb vor“, freut sich der Erste Kreisrat Thomas Kappelmann und verweist auf das im Kreistag vor sechs Jahren beschlossene Klimaschutz- und Energiekonzept, das nur zwei Fahrzeuge mit alternativer Antriebstechnologie im Kreishaus-Fuhrpark verlangt. „Diese Vorgabe haben wir inzwischen deutlich überschritten!“, berichtet er weiter.

Sascha Eden, Fuhrparkleiter des Landkreises Ammerland bestätigt, dass die Elektrofahrzeuge bei den Mitarbeitern besonders beliebt sind. „Zum einen sind die Autos echte Hingucker. Zum anderen lassen die Elektrofahrzeuge in der Beschleunigung jeden Benziner und Diesel deutlich hinter sich.“ Die anfängliche Befürchtung einiger Mitarbeiter, die Reichweite sei zu gering und die Dienstfahrt könne womöglich vorzeitig enden, habe sich nicht bestätigt. „Die Reichweite der Fahrzeuge liegt bei bis zu 300 Kilometern, was bei den normalen Dienstfahrten in und um das Ammerland völlig ausreicht. Bislang sind alle angetretenen Dienstfahrten wie vorgesehen wieder beim Kreishaus geendet“, bestätigt Eden. Aufgeladen werden die Elektrofahrzeuge im Kreishaus, in dessen Tiefgarage entsprechende Ladestellen installiert wurden. Die Stromtankstelle vor dem Kreishaus ist Besucherinnen und Besuchern der Kreisverwaltung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Aufladung ihrer privaten Elektrofahrzeuge vorbehalten.

„Bei den Fahrzeugen mit Erdgasantrieb erfordert die Betankung eine gewisse Routine. Daher werden diese Fahrzeuge nicht im allgemeinen Fuhrpark eingesetzt, sondern in den Bereichen, bei denen die Zahl der Nutzenden auf einen kleineren Personenkreis beschränkt ist“ erläutert Thomas Kappelmann. Beim Landkreis werden entsprechende Fahrzeuge vom Abfallwirtschaftsbetrieb und vom Hausmeisterteam der Kreisverwaltung genutzt. Und auch ein „Blitzerfahrzeug“ der Kommunalen Verkehrsüberwachung fährt mit Erdgas.

Dem Klima jedenfalls kommt der Einsatz dieser Fahrzeuge zugute. Bei einer Jahresfahrleistung der acht Fahrzeuge mit alternativer Antriebstechnologie von insgesamt rund 112 000 Kilometern reduziert sich der CO2-Ausstoß gegenüber durchschnittlichen Diesel- beziehungsweise Benzinfahrzeugen um mehr als zehn Tonnen pro Jahr.