Millionenförderung stärkt Investitionen im Ammerland - Landkreis profitiert vom größten Investitionsprogramm der Bundesrepublik Deutschland
Das größte Investitionsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eröffnet auch dem Landkreis Ammerland und seinen sechs Gemeinden zusätzliche finanzielle Spielräume. Nach den bislang vorliegenden Berechnungen sollen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes insgesamt rund 68,4 Millionen Euro in die Region fließen. Auf den Landkreis selbst entfallen dabei rund 33,4 Millionen Euro.
Der Landkreis plant, die Mittel vorbehaltlich der Zustimmung durch die Politik für den Neubau seiner Förderschule einzusetzen. Die Kosten für das Projekt werden derzeit auf rund 43 Millionen Euro geschätzt. Bislang war vorgesehen, einen erheblichen Teil der Investition über Kredite zu finanzieren.
„Für den Landkreis Ammerland ist das eine große Chance. Die Fördermittel ermöglichen uns, den Neubau der Förderschule solide zu finanzieren und zugleich die Belastungen künftiger Haushalte spürbar zu reduzieren“, sagt Landrätin Karin Harms.
Die konkrete Ausgestaltung des Förderprogramms wird derzeit auf Landesebene vorbereitet. Sobald die endgültigen Rahmenbedingungen feststehen, wird der Landkreis die Mittel in seine Investitionsplanung aufnehmen.