„Zoey“ Filmabend im Güterschuppen lädt zum Austausch über das Thema Sucht ein
Wie es Kindern geht, wenn ein Elternteil suchtkrank ist, zeigt der Kurzfilm „Zoey“. Zu dem Filmabend laden der Sozialpsychiatrische Dienst des Landkreises Ammerland, die Selbsthilfekontaktstelle Ammerland des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen e. V. und die Fachstelle Sucht der Diakonie am Mittwoch, 16. September 2026, um 17 Uhr in den Güterschuppen in Westerstede ein.
Der Filmabend richtet sich an Menschen mit eigenen Erfahrungen, Angehörige sowie alle Interessierten. Er möchte die oft verborgenen Auswirkungen einer Suchterkrankung auf das familiäre Umfeld sichtbar machen, zum Austausch anregen und über Hilfs- und Beratungsangebote informieren.
Der Kurzfilm aus dem Jahr 2014 erzählt die Geschichte der 14-jährigen Zoey, die mit ihrem jüngeren Bruder abwechselnd bei ihrer Mutter und ihrem alkoholabhängigen Vater lebt. Eindrucksvoll macht er deutlich, welchen Belastungen Kinder in Familien mit einer Suchterkrankung ausgesetzt sind und wie sie häufig Verantwortung übernehmen, die eigentlich Erwachsene tragen müssten.
„Sucht kann jeden Menschen und jede Familie treffen. Umso wichtiger ist es, offen darüber zu sprechen und zu wissen, dass es Unterstützung gibt. Der Filmabend soll dazu ermutigen, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und Hilfsangebote kennenzulernen“, sagt Maren Heesch vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises Ammerland.
Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit, mit Fachkräften, Betroffenen sowie Vertreterinnen und Vertretern von Selbsthilfegruppen ins Gespräch zu kommen. Mitarbeitende des Sozialpsychiatrischen Dienstes, der Selbsthilfekontaktstelle und der Fachstelle Sucht der Diakonie sowie Mitglieder des Blauen Kreuzes informieren über Beratungs- und Unterstützungsangebote und stehen für Fragen zur Verfügung.
Der Eintritt ist frei. Eintrittskarten sind online beim Bahnhofsverein Westerstede e. V. erhältlich. Eine vorherige Anmeldung erleichtert den Veranstaltern die Planung, ist jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme. Anmeldungen und Rückfragen sind bei der Selbsthilfekontaktstelle Ammerland unter Telefon 04488 8329922 möglich.