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09.07.2025

Ammerland veranstaltet drittes FORUM Jugendarbeit: gemeinsam gegen rechtsextreme Narrative

Am 1. und 2. September 2025 findet auf Einladung der Kreisjugendpflege Ammerland in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Ammerland – gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ – das diesjährige Forum für Jugendarbeit im Kreishaus Westerstede statt. Im Mittelpunkt steht das aktuelle Thema: „Rechtsextremen Narrativen in Schule & Jugendarbeit begegnen – Wissen. Widersprechen. Wirken.“

Das Forum richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte sowie hauptamtlich Engagierte in der Jugendarbeit. „Gerade in Zeiten wachsender digitaler Einflussnahme ist es unerlässlich, pädagogische Fachkräfte für rechtsextreme Erzählmuster zu sensibilisieren und sie zu befähigen, entsprechenden Narrativen entschlossen zu begegnen“, betont Kreisjugendpflegerin Alena Schulz.
Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 20. August möglich unter: www.ammerland.de/forum-jugendarbeit.

Zur Auftaktveranstaltung am 1. September 2025 mit Beginn um 17 Uhr werden bis zu 100 Teilnehmende erwartet. Einen fachlichen Einstieg gibt die Medienpädagogin Una Tietz von der Amadeu Antonio Stiftung mit einem Impulsvortrag zum Einfluss von Social Media auf Radikalisierungsprozesse. Anschließend wird es Raum für Austausch und Vernetzung geben.

Am zweiten Veranstaltungstag, dem 2. September 2025, spricht Prof. Dr. Friedhelm Hufen (Universität Mainz) in einem Impulsvortrag über das Neutralitätsgebot im pädagogischen Kontext. Daran schließt sich ein ganztägiges Argumentationstraining gegen Stammtischparolen an. „Es geht nicht nur darum, rechtes Gedankengut zu erkennen, sondern auch darum, aktiv dagegenzuhalten und Jugendliche zu stärken“, erklärt Kreisjugendpflegerin Sabine Frickhof. Das Training wird von Farina Köpke (Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung) geleitet und vermittelt praxisnahe Methoden, um rechtsextremen Aussagen sicher und souverän zu begegnen. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir ein klares Zeichen für eine demokratische und weltoffene Gesellschaft setzen“, sagt Jasmin Schwarz, Projektkoordinatorin der Partnerschaft für Demokratie.

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