Fachnachmittag zur Präventionsarbeit in Bildungseinrichtungen
Wie kann Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche in Bildungseinrichtungen wirkungsvoller gestaltet werden? Dieser Frage widmete sich ein Fachnachmittag im Kreishaus des Landkreises Ammerland, der sich an Schulleitungen, Kita-Leitungen sowie Fachkräfte der Präventionsarbeit richtete und wertvolle Impulse für die praktische Umsetzung in Bildungseinrichtungen bot.
Den inhaltlichen Schwerpunkt des Fachnachmittags bildete der Vortrag von Frederick Groeger-Roth vom Landespräventionsrat Niedersachsen. Er erläuterte, wie Kommunen die Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche zielorientierter und wirksamer gestalten können. Dabei unterstrich er die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und stellte nachhaltige Strategien zur Implementierung wirksamer Präventionsprogramme vor.
Im Anschluss an den Vortrag fand eine angeregte Diskussionsrunde statt, in der aktuelle Herausforderungen und Chancen der Präventionsarbeit in Schulen und Kindertagesstätten thematisiert wurden. Dabei wurde deutlich, dass Prävention nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern als integraler Bestandteil des pädagogischen Alltags verstanden werden muss.
Malina Janßen, CTC-Projektkoordinatorin des Landkreises Ammerland, betonte die zentrale Rolle von Bildungseinrichtungen in der Präventionsarbeit: „Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig es ist, Bildungseinrichtungen nicht nur als Lernorte, sondern auch als Orte der Prävention zu begreifen.“
Der Fachnachmittag unterstrich, dass der Erfolg von einer engen Zusammenarbeit zwischen Schulen, Kitas und Fachkräften der Präventionsarbeit und dem gezielten Einsatz wissenschaftlich überprüfter Programme abhängt. Neben theoretischen Grundlagen erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Impulse zur Umsetzung in ihren Einrichtungen. „Die Veranstaltung verdeutlichte einmal mehr, dass eine nachhaltige und effektive Präventionsarbeit in Bildungseinrichtungen nicht nur das Wohl der Kinder und Jugendlichen stärken, sondern auch langfristig zur positiven Entwicklung der gesamten Gesellschaft beitragen kann“, so Malina Janßen.