Geflügelpest - Landkreis Ammerland richtet Anschluss-Sperrzonen ein
In der Gemeinde Barßel im Landkreis Cloppenburg ist am 7. Februar 2026 in einer Hühnerhaltung der Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza (Geflügelpest) amtlich festgestellt worden.
„Im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Geflügelpest im benachbarten Landkreis Cloppenburg hat der Landkreis Ammerland eine Anschluss-Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern sowie eine Anschluss-Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern um den Ausbruchsbetrieb eingerichtet“, so Jens Holthusen, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes. „Die Anschluss-Schutzzone betrifft Teile der Gemeinde Edewecht, während die Anschluss-Überwachungszone Teile der Gemeinden Apen, Bad Zwischenahn, Edewecht sowie der Stadt Westerstede umfasst.“
In der Anschluss-Schutzzone befinden sich zehn Geflügelhaltungen mit rund 200 Tieren, in der Anschluss-Überwachungszone 275 Geflügelhaltungen mit rund 89 000 Tieren.
Eine entsprechende Allgemeinverfügung gilt ab dem 9. Februar 2026 und ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.ammerland.de/amtsblatt veröffentlicht. Für Geflügel in der Anschluss-Schutzzone sowie in der Anschluss-Überwachungszone gelten Verbringungsbeschränkungen. Zudem sind die Tiere aufzustallen.
„Tierhalterinnen und Tierhalter sowohl in der Schutzzone als auch in der Überwachungszone sind verpflichtet, dem Veterinäramt unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Vögel mitzuteilen und die Vorgaben der Allgemeinverfügung einzuhalten“, so Holthusen weiter.
Zur besseren Übersicht stellt der Landkreis Ammerland die Sperrzonen in Form einer interaktiven Karte zur Verfügung. Weitere Informationen zur Geflügelpest sind auf dem Tierseuchenportal des Landes Niedersachsen unter www.tierseucheninfo.niedersachsen.de zu finden.